Fernsprechhäuschen 79 der DDR
Fernsprechhäuschen 79 sind außerhalb von Bauwerken aufzustellen. In Fernsprechhäuschen 79 können alle Münzfernsprechertypen eingesetzt werden.
Das Fernsprechhäuschen 79 (siehe Bilder ) besteht aus Einzelteilen, die zusammengeschraubt werden. Die Seitenteile werden aus 2 Pfosten (Kastenprofil) mit zwischengesetzten Rahmen- und Sockelblechen gebildet. Rückwand, Schaltkasten, Dach, Unterdecke und Tür bestehen aus abgekantetem Stahlblech. In den Schaltkasten werden die Fernsprech- und Elektroinstal-lationsleitungen eingeführt. Im Raum zwischen Unterdecke und Dach sind die Beleuchtung und der Dämmerungsschalter angeordnet. Die Beleuchtung besteht aus 2 Langzeitglühlampen von je 40 Watt. Die Verglasung des Fernsprechhäuschens 79 erfolgt mit Sicherheitsglas in Gummiprofilen. Der Einsatz von Dickglas ist möglich. Die Tür hat ein Rollenfallen-Einsteck-schloß, Leichtnietallmuschelgriffe und einen mechanischen Türschließer.
Das Fernsprechhäuschen 79 ist mit einer Ablage für das Fernsprechbuch ausgestattet und mit einer Bedienungsanweisung zu versehen.
Gesamtgewicht: 270 kg
zwei FeH 79 mit eingebauten SWFV Mü69 in einem typischen DDR Neubauviertel
zwei FeH 79 mit eingebauten SWFV Mü69 in einem typischen DDR Neubauviertel
vier abgestellte (abgelegte) FeH 79 am mitteldeutschen Grenzübergang Marienborn bei Helmsted